Wetware

Zur Technologie der Seele  

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Performance 
HochX  
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Information

Bühne
HochX  

Beschreibung

Der Begriff Wetware bezeichnet in Anlehnung an die Begriffe Hard- oder Software biologisches Material aus Perspektive der Technik. Das Projekt Wetware untersucht unser Selbst- und Körperbild im Kontext der kapitalistisch getriebenen Technisierung des Lebens. Ausgangspunkt der Performance ist unser eigenes zwiespältiges Verhältnis zu den Möglichkeiten von Selbst-Optimierung, -Transformation und -Stimulation durch Technik und Chemie.

Wetware ist mechanisiertes Tanztheater oder musikalisches Figurentheater, eine poetische Annäherung an das Gefühlsleben des Techno-Self. Das Projekt arbeitet mit Bildern, Rhythmus, Musik und Sprache. Auf der Bühne treten neben den menschlichen Körpern der zwei Performer*innen (animierte) Maschinen, Schaumstoff-Körperteile und eine lebensgroße Puppe aus Schaumstoff als Protagonisten auf. Mit ihnen werden verschiedenste Formen der Interaktion, Verbindung und lustvollen Verschmelzung versucht. Es ist ein Spiel mit Gegensätzen und Abhängigkeiten zwischen Hardware und Wetware, Liebe und Tod, maschineller Präzision und menschlichem Gefühl. Wetware will keine rationale Analyse sein, sondern so irrational, emotional und libidinös wie unser Verhältnis zu Technik und Körper.

„Zum peitschenden Techno-Sound zuckt ein Riesen-Penis an Seilen, kleinere Gemächte gleiten sanft über den Boden, ein XXL-Ohr schwebt auf und ab, Arme fallen klappernd auf die Bühne. Arme und Beine, die in ihrer Monumentalität skulptural wirken und die Architektur des Körpers skizzieren. Am Ende sind es alle zusammen, die mit den Erlebnismaschinen einen herrlich-grotesken apokalyptischen Tanz zu metallischem Klappern, wummernden Geräuschen und schabende Tönen aufführen. Ein großes Vergnügen, das Regisseur Samuel Hof dem Publikum bereitet.“
Petra Bail, FIDENA

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Hinweis: Während des Stücks kommt es zum Einsatz von Stroboskoplicht.