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Information

Dauer
60 Minuten
Pause
keine Pause
Sprache
Deutsch
Bühne
Münchner Volkstheater  

Beschreibung

Was könnte nicht alles geschehen! Gut, dass das Tier in Kafkas Erzählung vorgesorgt hat. In einem riesigen, unterirdischen Bau mit einem Labyrinth von Gängen hat es sich verschanzt, bergeweise Vorräte angelegt, mit Zähnen und Klauen zur Verteidigung bereit. Am liebsten würde es sein Erdreich gar nicht mehr verlassen, das Ergebnis blut- und schweißgetränkter Arbeit, sein Lebenswerk und ganzer Stolz. Endlich nun die Früchte ernten, die Stille und den Überfluss genießen – doch zwanghaft grübelt das Tier über Schwachstellen in der Konstruktion des Baus, Sicherheitslücken, Versäumnisse vergangener Tage, die im Nu alles zunichtemachen könnten. Da durchbricht ein rätselhaftes Geräusch die Stille. Nachbarn? Eindringlinge? Wasserschaden? Fieberhaft jagt das Tier durch seine Höhlen, um die Ursache auszumachen. Plötzlich wird der Bau zur Falle und die Suche nach dem unsichtbaren Feind zum Kampf mit dem eigenen Ich.

Kritiken

Jürgens, O'Mara und Link hängen sich da flink, gelenkig und beim Entkleiden mit Sinn fürs Skurrile rein, bis der Schweiß fließt; genauso überzeugend, wie sie die auf eine Stunde gekürtzen Worte Franz Kafkas gestalten.

[...] ein Fragment, das während deiesem Seuchen-Sommer in der Münchner Theaterlandschaft eine ganz besondere Leuchtkraft entwickelt, obwohl der Schauplatz unter der Erde liegt.

Bewertungen

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